Written on Dezember 10th, 2010 at 6:21 pm by Redakteur

Ein Hausbrunnen ist eine Oase der Frische in jeder Wohnung. Die Technik, die dahinter steckt, ist oftmals ein Ultraschallvernebler. Es gibt zwei Arten von Hausbrunnen: Der eine ist mit fließendem Wasser konstruiert. Hier tut eine ganz normale kleine bis mittlere Wasserpumpe mit elektrischem Motor ihren Dienst. Man steckt den Netzstecker ein, die Pumpe fördert aus einem Behälter das Wasser in einen Springbrunnen, in einen Wasserfall oder sonstige Wasserläufe. Dies bietet nicht nur schöne optische Effekte, besonders wenn eine Kombination mit allerlei Beleuchtung gewählt wurde. Es ist auch gut für die Luftfeuchtigkeit, die in den Wohnungen durch Heizungsluft oft sehr niedrig ist.

Die zweite Möglichkeit, mit Wasser zu spielen, ist der Ultraschallvernebler. Dieser sorgt für einen dichten Nebel in der Umgebung des Brunnens. Das Wasser trifft hierbei auf eine Membran, die durch Ultraschall in Schwingungen versetzt wird. Dadurch zerstäubt das Wasser in kleinste Tröpfchen und somit entsteht der Nebeleffekt. Eine sehr schöne Dekorationsidee ist hier ganz leicht selbst zu basteln. Mit etwas Heimwerker Geschick kann eine Blumenbank die Grundlage für den neuen Hausbrunnen werden. Der Ultraschallvernebler samt Brunnenschale wird hier einfach in einer Konstruktion aus Steinen versteckt. Die Schale mit Wasser lässt sich sehr leicht immer wieder auffüllen beziehungsweise bei Bedarf auch auswaschen. Wichtig ist nur, dass der herabsinkende Nebel – denn Wasser ist schwerer als Luft – keine Unterlage aus Holz beschädigt. Diese könnte durch die dauerhafte Feuchtigkeit aufweichen und faulen.

In vielen Geschäften, in denen tolle Dekorationsideen verkauft werden, bekommt man komplette Sets, in denen Dekomaterial, Schale und Ultraschallvernebler samt Netzteil in einem Paket verkauft werden. Geschickte Konstruktionen aus indirekter Beleuchtung und Nebel, vielleicht auch Kombinationen zwischen Nebelbrunnen und Wasserfall, können hier gekauft werden. Gerade, wer viele Blumen in seiner Wohnung liebt, wird sich freuen, dazwischen einen kleinen Wasserfall mit hellem Licht sehen zu können, der in einen Nebel plätschert.

Das wichtigste Bauteil am Ultraschallvernebler ist die Oberfläche, die Verneblerscheibe oben auf dem kleinen Wundergerät. Man bekommt sie wahlweise aus Glas, aus Stahl, sehr selten auch aus Plastik. Metall, vornehmlich Edelstahl, ist für den Hausbrunnen wohl die beste Wahl. Sie sind haltbar und widerstandsfähig. Trocken laufen darf dieser Hausbrunnen dennoch nicht; wie auch die Wasserpumpe geht das Gerät dadurch kaputt. Ansonsten ist die Technik nicht sonderlich kompliziert. Der Vernebler wird in die Schale mit Wasser gelegt und eingeschaltet. Schon kurze Zeit danach ist der erste dicke Nebelschwaden in der Wohnung zu sehen – natürlich nur in der direkten Umgebung vom Brunnen. Wer Haustiere hat, sollte sich überlegen, ob ein Ultraschallvernebler die richtige Wahl für ihn ist. Die Tiere nehmen die Ultraschallfrequenzen vielleicht viel deutlicher wahr – wir Menschen hören nichts, als ein leises Knistern, wenn das Gerät in Betrieb ist.

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